Geschichte hautnah – Die Klassen 12.a und 12.b in Budapest
Am 8. April 2025 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 12.a und 12.b gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und Geschichtslehrern eine Exkursion nach Budapest. Ziel war es, mehr über die ungarische Geschichte nach 1945 zu erfahren. Der Besuch im Haus des Terrors – inzwischen eine feste Tradition – stand dabei im Mittelpunkt.
Das Museum zeigt die Zeit der nationalsozialistischen Pfeilkreuzler-Diktatur und des kommunistischen Regimes in Ungarn. Besonders beleuchtet werden die Ähnlichkeiten beider Systeme und das Schicksal der Opfer. Die Ausstellung befindet sich im Gebäude Andrássy út 60, einem Ort mit schwerer Vergangenheit – früher Sitz der Pfeilkreuzler und der Geheimpolizei ÁVH.
Das Haus des Terrors möchte nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken anregen. Persönliche Geschichten, Originalgegenstände, Filmaufnahmen und eindrucksvolle Installationen bringen den Besucherinnen und Besuchern die Vergangenheit näher – bewegend und intensiv.
Für die Schülerinnen und Schüler war es eine eindrucksvolle Erfahrung: Sie konnten spüren, wie es war, in einer Diktatur zu leben, und wie wertvoll Freiheit, Demokratie und Menschenwürde sind. Ziel war es, Geschichte nicht nur zu lernen, sondern selbst darüber nachzudenken und sie zu verstehen.
Wir danken dem UBZ sowie dem UBZ-Freundeskreis der Frankel-Schülerinnen und -Schüler herzlich für ihre Unterstützung, die diese Reise möglich gemacht hat.
Im Namen der Schülerinnen und Schüler sowie der Klassenlehrerinnen der 12. Jahrgangsstufe: Teréz Révai-Schőn