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„Die deutsche Sprache macht Spaß“

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Wir haben einen deutschen Landeswettbewerb organisiert.

Das Ministerium für Humanressourcen hat in diesem Jahr zum dritten Mal den deutschen Landeswettbewerb für SchülerInnen des 9. und 10. Jahrgangs ausgeschrieben. Wie in den beiden vorangegangenen Jahren bat das Ministerium das UBZ auch in diesem Jahr, den Wettbewerb zu organisieren und durchzuführen. 

Der deutsche Landeswettbewerb erfreut sich von Anfang an großer Beliebtheit, da es sich um einen Lückenfüller handelt. In den Klassen 7 und 8 der Grundschulen können die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse beim Landesstudienwettbewerb Grundschule und in den Klassen 11 und 12 beim Landesstudienwettbewerb Gymnasium unter Beweis stellen. Zwischen den beiden haben wir versucht, einen qualitativ hochwertigen und auch kreativen Wettbewerb zu schaffen, der den aktiven Sprachgebrauch in den Mittelpunkt stellt.

Bei diesem Wettbewerb treten die Schüler in Dreierteams gegeneinander an. Denn wir sind zuversichtlich, dass wir auf diese Weise noch mehr Jugendliche erreichen können: Wer sich erst seit kurzem mit der deutschen Sprache befasst und vielleicht etwas schüchterner ist, wird im Team hoffentlich selbstbewusster Deutsch sprechen und unsere Erfahrungen zeigen, dass da etwas dran ist.

Die Aufgaben des Wettbewerbs passen sich dem Lehrplan des 9. und 10. Jahrgangs an und sind jeweils einem bestimmten Thema zugeordnet. 2020 war es „Die Welt der Technik“, 2021 „Reisen“ und in diesem Jahr ist „Sport und Gesundheit“ das übergreifende Thema. Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien (A2-B1 und B2-B2+) ausgeschrieben, damit jeder die Aufgaben finden kann, die am besten zu seinem Sprachniveau passen. Der Wettbewerb findet in drei Runden statt, wobei die ersten beiden Runden online ablaufen, die dritte, finale Runde, ist in Präsenz geplant (sofern es die aktuelle Gesundheitslage zulässt). Nach einer Online-Registrierung haben die Teams zum angekündigten Zeitpunkt der ersten Wettbewerbsrunde Zugriff auf den ersten Aufgabensatz, der aus einer Reihe von Verständnisaufgaben besteht. Die Teilnehmer haben dabei 60 Minuten Zeit, um die Aufgaben zu lösen. Obwohl die Teilnehmer die Aufgaben einzeln lösen, summieren die Organisatoren am Ende die von den drei Teammitgliedern erzielten Punkte und diese Teampunktzahl entscheidet über das Weiterkommen. 

Die 20 besten Teams jeder Kategorie kommen in die zweite Runde, in der die Teams gemeinsam eine kreative Aufgabe lösen müssen. Sie mussten in ihrem ersten Jahr ein kurzes Video machen, bei dem es wichtig war, dass alle Teammitglieder gleichberechtigt mitreden. Aufgrund der Schwierigkeiten des Online-Unterrichts haben wir letztes Jahr neben dem Video auch Präsentationen akzeptiert. Die eingereichten Materialien werden von einer dreiköpfigen Jury bewertet, die entscheidet, welches der acht Teams jeder Kategorie ins Finale des deutschen Landeswettbewerbs kommt. 

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation konnten wir das Finale letztes Jahr nur online abhalten. So hoffen wir, dass wir die Teilnehmer in diesem Jahr persönlich an unserer Schule begrüßen können. Im Finale müssen die Teams nach kurzer Vorbereitungszeit bestimmte Situationen live durchspielen und bestimmte Situationen mündlich vor einer renommierten Jury lösen. Die Jury setzt sich aus ausgewiesenen Expertinnen und Experten des Deutschunterrichts, Muttersprachlern der deutschen Sprache und Kultur sowie praktizierenden Lehrkräften zusammen. 

Basierend auf den Rückmeldungen der Jury, der Teilnehmer und der Organisatoren kann gesagt werden, dass die Finalrunde des deutschen Landeswettbewerbs – sowie die erste und zweite Runde – sehr viel Spaß gemacht haben. So versuchen wir als Organisationskomitee auch, den Schülern zu zeigen, dass das Motto des deutschen Landeswettbewerbs  – „Deutsch macht Spaß“ – sehr passend ist.

Ich danke den Mitgliedern des Organisationskomitees für ihre Arbeit, insbesondere Erzsébet Kemmer, die im ersten Jahr den Wettbewerbsrahmen aufgebaut hat und seitdem in ihrem  Herzen den deutschen Landeswettbewerb trägt. Weiter Dank gebührt  auch den IT-Mitarbeitern der Institution, die so wichtige technische Arbeit im Hintergrund leisten.

Péter Csorbai

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