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Die „russische Meisterin” wird das deutsche Gymnasium vermissen

MNÁMK-UBZ > Einheitliche Schule > Die „russische Meisterin” wird das deutsche Gymnasium vermissen

Liza Verebélyi, Schülerin der Klasse 12. b langweilt sich nie. Sie ist immer in Aktion: Im Sommer verkauft sie Melonen, im Schuljahr lernt sie fleißig und erfolgreich. Momentan bereitet sie sich auf die englische Sprachprüfung der Oberstufe vor, aber sie hat zwischenzeitlich einen russischen Sprachwettbewerb mit Gleichaltrigen gewonnen. Aus diesem Anlass haben wir uns unterhalten.

  • Das ist nicht dein erstes Projekt in russischer Sprache. Wie bist du mit dieser Sprache in Kontakt gekommen?
  • Ich war in meiner Heimatstadt Kiskőrös in der 6. Klasse der Grundschule, als ich anfing, bei Frau Dózsa Privatstunden in Russisch zu nehmen. Zuerst auf Anregung meiner Mutter, aber je mehr Zeit ich damit verbrachte, Russisch zu lernen, desto mehr gefiel es mir. Ich kann auch sagen, dass ich von der russischen Kultur verzaubert wurde. Mich interessierte alles, was mit Russland zu tun hat.

Verebélyi Liza

  • Dann bist du in ein deutsches Gymnasium gekommen.
  • Da auch meine Schwester hier gelernt hat und mir das UBZ sehr gut gefallen hat, stand für mich außer Frage, dass ich hier weiterlerne. Ich liebe Sprachen, daher passen Deutsch, Russisch und Englisch – da meine Mutter Englischlehrerin ist – gut zusammen. Ich lerne gerne Sprachen. Zum Glück fand ich in Baja auch eine ausgezeichnete Russischlehrerin in der Person von Csilla Pongó, einer Lehrerin im Gymnasium Béla III., und so konnte ich also auch Russisch weiterlernen.
  • Kommen wir zu Deinem russischen Wettbewerb zurück! Erzähl uns mehr davon!
  • Dies ist ein regionaler russischer Sprachwettbewerb, der von der Tolstoi-Gesellschaft organisiert wird. Dreiergruppen konnten gegeneinander antreten. Meine Kollegen waren Greta Mihalovics und Ivana Galic, beide aus dem Gymnasium Béla III. Die erste Aufgabe bestand darin, ein Video in russischer Sprache über Online-Bildung zu senden. Auf dieser Grundlage wählte die Jury acht Teams aus und so fuhren wir für ein Wochenende nach Lakitelek, an die Volkshochschule.
  • Welche Aufgaben warteten dort auf Euch?
  • Alles war so, als hätten wir eine Sprachprüfung gemacht, nur das Ganze ging direkter, spielerischer. Übersetzung, Hörverstehen, Aufsatzschreiben. Zum Glück haben wir gut gepunktet und konnten den Wettbewerb schon zum zweiten Mal gewinnen.
  • Erzähl mal ein bisschen auch über den Ersten!
  • Es war 2020, unter den gleichen Bedingungen, mit dem gleichen Team. Zuvor verbrachte ich vom 28. Dezember bis 17. Januar 2019 drei Wochen in Artek, einem Sprachcamp auf der Krim. Es war eine großartige Erfahrung!
  • Die Gewinner erhielten – soviel ich weiß – auch wertvolle Preise.
  • Stimmt. Fünf Tage in Moskau war beide Male der Hauptgewinn, der leider beide Male wegen der Pandemie ausfiel. Der zweimal fünftägige Aufenthalt in Moskau wurde schließlich in Sachpreise umgewandelt.
  • „Wie viele Sprachen du sprichst, sooft mal bist du Mensch,” lautet der Spruch. Wenn ich richtig zähle, sind es schon drei, was keine geringe Zahl ist. Wird dieser Interessenbereich Deiner Meinung nach auch Dein weiteres Lernen bestimmen?
  • – Ich weiß, dass ich mich bald entscheiden muss, aber ich kann diese Frage noch nicht konkret beantworten. Sicher ist, dass Sprachen auch nach der Schule eine Rolle in meinem Leben spielen werden, aber in welcher Form, das habe ich noch nicht entschieden. Ich weiß allerdings schon jetzt, dass ich das UBZ, das Internat und meinen Freundeskreis hier vermissen werde!
  • Herzlichen Glückwunsch zu dem bisher Erreichten, ich wünsche Dir weitere erfolgreiche Sprachstudien!

Fiedler Antal

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