Am Montag, 30.06.2025 begann nach zwei Präsenzveranstaltungen in Wien und Stuttgart sowie zwei weiteren online-Treffen das Abschlussprogramm des Donau Botschafter Projekts in Baja. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bulgarien, Deutschland, Serbien, Rumänien, der Ukraine und Ungarn trafen sich, um ihre Erfahrungen zu teilen und gemeinsam etwas Neues zu lernen. Viele kannten sich schon von früheren Treffen, aber auch neue Teilnehmer wurden schnell in die Gruppe aufgenommen. Wir waren zum ersten Mal dabei, mein Partner Zalán Kübler und ich, Réka Rizsányi aus dem UBZ fühlten uns sofort wohl. Besonders schön war, dass alle gut Deutsch sprechen konnten und man sich leicht verständigen konnte. So entstand schnell ein echtes Gemeinschaftsgefühl.
Schon am ersten Tag gab es ein spannendes Programm. Durch verschiedene Spiele lernten wir uns besser kennen, und wir hielten Präsentationen darüber, was wir in den verschiedenen Phasen des Projekts gelernt haben und wie wir es in der Schule einsetzen konnten. Auch der zweite Tag war interessant. Die Präsentationen gingen weiter, wir machten eine Stadtführung in Baja und nahmen an einem Theaterworkshop teil. Dabei sollten wir kleine Szenen entwerfen, die mit der Geschichte der Donauschwaben zu tun hatten. Am Abend spielten wir ein Gruppenspiel mit dem Namen „Die Schatten der Donau”, bei dem wir viel gelacht und gemeinsam Zeit verbracht haben. Am Mittwoch wurden wir von der Vizebürgermeisterin von Baja begrüßt und haben das Rathaus besichtigen können. Danach fuhren wir nach Hajós und nahmen an einer sehr interessanten Stadtführung teil. Nach der Stadtführung fuhren wir zum Kellerdorf, um an einer Weinkellerdorf-Rallye teilzunehmen. Am Donnerstag stand eine Exkursion nach Pécs auf dem Programm. Nach der Stadtbesichtigung der Innenstadt von Pécs, fuhren wir nach Bóly, wo wir das Heimatmuseum besucht haben. Die örtliche Volkstanzgruppe hat im Hof des Museums einen Auftritt organisiert. Während der Rückfahrt nach Baja haben wir uns das kleine Dorf Töttös, und die Gedenkstätte der Schlacht von Mohács angeschaut. Nach der Ankunft in Baja haben wir unsere Teilnehmerzertifikate bekommen und damit wurden wir offiziell zu jungen Donaubotschaftern. Am Freitag haben wir gemeinsam das Frühstück gegessen, nahmen Abschied und alle fuhren nach Hause.
Das Programm hat uns sehr viel gegeben. Wir sind den Organisatoren (Terézia Szauter, Aliz Munding, Swantje Volkmann und Matthias Wolf) für die Möglichkeit dankbar, denn es ist ein großartiges Erlebnis, die in der Schule gelernte Sprache zu benutzen und wirklich zu erleben. Vielen Dank, dass wir daran teilnehmen durften, und wir hoffen, dass die hier begonnene Arbeit in Zukunft fortgesetzt wird und die entstandenen Kontakte bestehen bleiben. An uns soll es bestimmt nicht scheitern!
Réka Rizsányi (11.b), Zalán Kübler (11.c)