Am Wochenende vor den Herbstferien hatte die Tanzgruppe und „Die fünf Nachtigallen“ des UBZ die Gelegenheit, in die Kleinstadt Marchtrenk bei Linz zu fahren, da wir zum 1. Internationalen Donauschwäbischen Kongress 2024 eingeladen wurden.
In den Wochen vor dem Wochenende liefen die Proben und wir bemühten uns, uns so gut wie möglich vorzubereiten, damit wir uns und unsere Schule gebührend präsentieren können.
Am Donnerstag machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg, und als wir abends ankamen, wurden wir herzlich empfangen.
Den nächsten Morgen begannen wir mit einer längeren Tanzprobe und einer Bühnenbesichtigung, um unseren Auftritt so gut wie möglich gestalten zu können. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Linz. Zuerst besuchten wir ein Museum, das sehr interessant und beeindruckend war, da wir verschiedene technische Geräte ausprobieren konnten, die von künstlicher Intelligenz gesteuert wurden. Wir setzten den Tag mit einer Stadtbesichtigung fort und kehrten am Abend zum Veranstaltungsort zurück, wo wir den Abend bei einem Abendessen und einem Gespräch fröhlich ausklingen ließen.
Am Samstagmorgen begannen die Vorträge, die wir miterleben durften. Zunächst wurden vier Kurzfilme gezeigt, die die Geschichte der Donauschwaben erzählten, und dann standen die Donauschwaben im Mittelpunkt des Tages. Die Veranstaltungsreihe erinnerte an die Vertreibung der Schwaben, die seit 80 Jahren in Frieden und Glück zusammenleben. Symbolisch wurden 80 Bäume gepflanzt, von denen wir bei drei auch dabei sein konnten. Am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, und wir boten auch zwei eigene Workshops für Interessierte an. Zuerst veranstalteten „Die fünf Nachtigallen“ einen Gesangsworkshop, dann setzten die Tänzerinnen und Tänzer mit einem Tanzworkshop fort, bei dem wir uns über viele Interessierte freuen konnten. Hier wurden sowohl ungarndeutsche als auch ungarische Tänze vorgeführt. Dann war es an der Zeit, sich für den Auftritt vorzubereiten. Die Nachtigallen traten in drei, die Tanzgruppe in zwei Blöcken auf. Die Auftritte waren sehr erfolgreich und das Publikum genoss unser Programm.
Am Sonntag stand dann nur noch die Heimreise an, die ebenfalls in guter Stimmung verlief.
Vielen Dank für die Gelegenheit, und nicht zuletzt möchten wir uns bei Zsanett Melcher für das Einstudieren der Choreografien und bei József Emmert für die Akkordeonbegleitung bedanken.
Klarissza Kapitány, 11.B






