hude Magyarországi Németek Általános Művelődési Központja - Ungarndeutsches Bildungszentrum +36 (06) 79 - 520 930 - OM azonosító: 027939
hude Magyarországi Németek Általános Művelődési Központja - Ungarndeutsches Bildungszentrum +36 (06) 79 - 520 930 - OM azonosító: 027939

Kapcsolatok

Meine Zeit in Baja

Vom Schuljahr 2010/2011 bis zum Schuljahr 2014/2015 war ich am UBZ in Baja tätig, vorwiegend in der Grundschule, mit einigen Stunden aber auch am Kleinen Gymnasium. Seit meiner Rückkehr sind schon unglaubliche sechs Jahre vergangen, trotzdem ist mir die Zeit noch sehr gegenwärtig. Ich erinnere mich sehr gern an die Schülerinnen und Schüler, an die Kolleginnen und Kollegen, an die vielen schulischen Ereignisse und auch an viele außerschulische Unternehmungen zusammen mit deutschen und ungarischen Lehrkräften, mit Mitgliedern des ungarndeutschen Kulturvereins oder mit anderen Menschen, die ich zusammen mit meinem Mann in Baja kennengelernt habe, mit denen ich noch immer in Kontakt stehe und die zu Freunden geworden sind.

Ich komme aus Heilbronn und war immer an einer Werkrealschule tätig, in den Jahren vor Baja vorwiegend in den Klassen 7-10, wo unsere Hauptarbeit darin bestand, die Schülerinnen und Schüler zum Lernen zu motivieren. Deshalb war ich immer wieder über die Kinder in der Unterstufe überrascht, die den spielerischen Umgang mit der deutschen Sprache so gerne aufgenommen haben und z.B. in jeder Klassenstufe erstaunliche Präsentationen in Form von Plakaten und kleinen Vorträgen gemacht haben und das in ruhiger, konzentrierter Lernatmosphäre.

Diese positive Lernatmosphäre und den angenehmen Umgangston zwischen Lehrern und Schülern habe ich auch in der Oberstufe der Grundschule und im Kleinen Gymnasium wahrgenommen. Einmal durfte ich eine Studienreise mit der Oberstufe nach Österreich begleiten. In nachdrücklicher Erinnerung ist mir geblieben, dass die Gruppe täglich vom Herbergsvater gelobt wurde, weil sie den Speisesaal so ordentlich verlassen hat und sich an die Regeln gehalten hat. Das war für ihn nicht selbstverständlich und auch ich hatte da schon ganz andere Erfahrungen gemacht.

Es gäbe noch viel zu erzählen, was dazu beiträgt, dass ich mich immer wieder gerne an die Zeit am UBZ erinnere.

Ich gratuliere der Grundschule zum 25-jährigen Bestehen und wünsche ihr noch viele weitere erfolgreiche Jahre!

Carola Haug                                                                                 Heilbronn, im September 2021

Meine Zeit an der Grundschule des UBZ in Baja

Im August 1998 durfte ich direkt nach meinem Referendariat ans UBZ in Baja als Lehrerin für die Fächer Biologie und Chemie gehen und war hocherfreut, als ich erfuhr, dass ich auch die Klassen 7 und 8 in der Grundschule unterrichten darf.  Die Kolleginnen sowie die Schulleitung waren mir gegenüber sehr freundlich eingestellt und unterstützten mich bei allen Fragen rund um den Unterricht. Besonders positiv sind mir Margó Heffner, Csilla Puruczki, Erzsi Bajai, Kati Bischoff, Teri Mayer, Ágota Vujkov, Rosemarie Gerner Kemmer, Timea Soós und Kati Krix in lebhafter Erinnerung, die mit all ihrer Energie die Schüler begeistern konnten.

Ich versuchte den Schülern in deutscher Sprache meine Fächer beizubringen, erstellte viele Wortlisten, bastelte Modelle und war immer wieder begeistert, wie fleißig die Schülergruppen lernten und wie wissbegierig sie waren. Einige durfte ich ja dann auch noch bis zum Abitur weiter unterrichten.

Besonders schön waren die Fortbildungen, die wir gemeinsam durchführten. Sei es in Lakitelek,  Siofok oder direkt bei uns im UBZ mit Lutz Maier z.B.

Wenn ich an meine Zeit ans UBZ zurückdenke, kommt ein warmes Gefühl der Erinnerung in mir zum Vorschein.  Danke für die schöne Zeit dort!

Jutta Richter, derzeit in Tübingen an der Geschwister Scholl Schule.

Erinnerung ans UBZ und die Oberstufe ? geschrieben von Kris Walker:

 ?So schön schön war die Zeit? ? die Zeilen dieses alten bekannten deutschen Schlagers schwirren mir jedes Mal melodiös im Kopf herum, wenn ich an meine vier herrlichen Jahre in Ungarn denke, an das sonnige Leben in Baja, die höchst liebenswerten Ungarn, vor allem aber an die wunderbare Zeit am UBZ. Die Arbeit in Grundschule und Gymnasium mit den vielen liebenswerten Kindern und  den engagierten herzlichen Kollegen war etwas ganz Besonderes. Denn es gab und gibt an diesem UBZ etwas, was heute nicht mehr ganz selbstverständlich ist, wenn man aus einer gewöhnlichen Schule in Deutschland kommt. Es gibt am UBZ so eine überwältigende Mischung aus Herz und Verstand für die Kinder. Man hat dort und besonders natürlich in der Grundschule, wo die Schüler noch die Kleinsten oder Mittleren sind, nie aus dem Blick verloren, was es heißt, die Kinder zu lieben, sie zu beschützen, sie zu verwöhnen, sie mit Hingabe zu überschütten, aber zugleich sie auch zu fordern. Man liebt sie und man fordert sie deshalb und einem jeden, der dort arbeitet, ob Vorstand, Schulleitung, Lehrer oder Wachtmann, scheint es ein Herzensanliegen, für die Kinder da zu sein und es den Kindern schön zu machen, ihnen die bestmöglichen Lernbedingungen zu schaffen.

Nun war ich ja eigentlich hauptamtlich dem Gymnasium verpflichtet, aber ich hatte das große Glück -durch die enge Verbundenheit zwischen Grundschule und Gymnasium- so manche Stunde auch in der Oberstufe der Grundschule unterrichten zu können und das war doch immer wieder schön ? trotz all der vielen Arbeit, die manchmal nie zu enden schien.

Wenn ich an die Oberstufe denke, dann sehe ich mich in dem kleinen hübschen Lehrerzimmer voller gut gelaunter lachender und miteinander erzählender Kollegen, wo fast jeden Tag etwas feines Selbstgebackenes auf dem Tisch stand und wo man immerzu guter Dinge ein- und ausging. Und ich erinnere den Weg ins neue helle Schulhaus, in dem fröhliche Kinderstimmen zu hören waren und überall an den Wänden die großen Klassenfotos, von denen einem die Gesichter der Kinder und ihrer Lehrer oder Lehrerinnen entgegen lachten. Hier wusste und sah man, dass jedes Kind dazugehörte und dass jedes Kind gern gesehen war. Ich denke, das ist in einer guten Schule das Allerwichtigste. Macht weiter so, meine lieben Kollegen der Oberstufe! Ihr seid einfach großartig!

5.7.21

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Vor 6 Jahren begann meine Zeit hier im UBZ. Es war eine interessante und abwechslungsreiche Arbeit, die mich hier erwartete. Die Situation während der Pandemie hat auf jeden Fall mein persönliches Lernen und meine Erfahrungen intensiviert. Bei allen Fragen und Problemen habt ihr mir hilfreich zur Seite gestanden. Dafür möchte ich heute noch einmal DANKE sagen. Ich habe schon oft in meinem Leben viel gearbeitet, aber ich habe selten so gern so viel gearbeitet.

Ich bin traurig, jetzt Abschied nehmen zu müssen, aber ich freue mich auch wieder auf die Zeit in Deutschland mit meiner Familie und mit meinen neuen Kollegen. Ein Stück Ungarn nehme ich in meinem Herzen mit, aber ein Stück meines Herzens bleibt auch hier, in Ungarn, im UBZ.

Bevor es aber endgültig zurück geht, möchte ich euch eine gute Gesundheit, viel Glück bei all euren Plänen, eine schöne Ferienzeit und einen erholsamen Sommer wünschen.

Auf Wiedersehen!  

                                                                                                    Elke Balster  

Kedves kollégák,

hat évvel ezelött kezdödött az én idöm az MNÁMK-ban. Egy érdekes és változatos idöszak várt engem itt. A járvány idöszakában még többet tanultam, még több tapasztalatot szereztem. Minden kérdésnél és gondnál segítettetek nekem. Ezt ma még egyszer köszönöm. Sokszor dolgoztam sokat az életemben, de ritkán dolgoztam ilyen szívesen ilyen sokat.

Szomorú vagyok, hogy most el kell búcsúznom, de örülök a következö idöszaknak Németországban a családommal és az új kollégáimmal. Egy darab Magyarországot magammal viszek a szívemben és a szívemböl egy darab itt marad Magyarországon, az MNÁMK-ban.

De mielött visszamegyek, szeretnék még nektek jó egészséget, sok szerencsét, szép szünetet és pihentetö nyarat kívánni.

Viszontlátásra!                                                                  

                                                                                                Elke Balster

Schenna

die erste Schulpartnerschaft der Grundschule

Lehrerausflug-nach-Herrmannstadt